• Sylvia

Warum nach Ecuador um zu helfen? (Teil1)

Aktualisiert: Apr 7

Warum nach Ecuador um zu helfen?

Wie kamen wir auf den Gedanken uns in einem Hilfsprojekt zu engagieren?

Die Hard Facts sind:

- Wir leben sehr behütet und privilegiert in Mitteleuropa.

- Wir zählen zum reichsten Zehntel der Weltbevölkerung.

- Wir leben in Frieden und Wohlstand.

- Wir sind gesund und gut ausgebildet.

Somit geht es uns besonders gut, verglichen mit den anderen 9/10 dieser Welt.

Wer ist also besser geeignet sich für andere einsetzen, wenn nicht wir?

Ich bin überzeugt, dass das sehr viele Menschen schon lange vor uns begriffen haben und sich einsetzen für ihre Mitmenschen und die Welt.

In jungen Jahren hatten wir beide (Daniel und ich) auch schon mal die Idee, in einem humanitären Projekt mit zu arbeiten. Berufliche Tätigkeiten, Haus- und Familienpläne haben dann diese Idee wieder verdrängt.

Durch unterschiedliche Begegnungen und auch Herausforderungen wurden wir wieder herausgelockt, nachzudenken. Wir wollten uns einbringen!

Dann war es eine Entscheidung, uns auf den Weg zu machen, um herauszufinden, wo unser Platz zu helfen sein wird.

Die Not ist groß auf der Welt. Es gibt wachsende Hungersnöte. Die Umwelt muss man schützen. Krieg hat böse Folgen. Schlechte Politik verursacht viel Elend, korrupte Konzerne verschlimmern vieles….

Ich bin sicher, es gibt unendlich viele Bereiche in denen Not an der Frau/am Mann und an vielem mehr ist. Es wäre für uns unmöglich einen rationalen Gedanken zu fassen, wo die Hilfe am notwendigsten ist.

Und weitere sehr komplexe Überlegungen sind:

"Wo macht mein Einsatz am meisten Sinn, wo werde ich gebraucht? Und dann kommen noch weiter Grübeleien, wo klappt das alles als Familie, wo können wir dazu lernen und wo können wir die Herausforderungen schaffen und sind wir nicht komplett überfordert?"

Um diese Entscheidung sachlich und tragfähig zu treffen, hätten wir wohl Jahre gebraucht.

Doch wir trafen die Entscheidung nach einem mehrmonatigen Prozess. Und dabei war für uns die Führung Gottes entscheidend.

Klingt für den ein oder anderen vielleicht nach Glücksrad. 😉

Doch es ist das verlässlichste Barometer. Und wir werden euch im Laufe unserer Reise sehr gern noch mehr darüber erzählen.


Wir sind Daniel Metzler, Sylvia Metzler, Jakob Metzler, Olivia Metzler, Hannes Metzler.


Erfahre noch mehr über Senfkorn | Familie Metzler bei Pan de Vida in Ecuador auf


https://www.feg-dornbirn.at/willkommen/unser-team/in-ecuador/

https://www.hilfedieankommt.at/de/projekte/entwicklungshilfe/pan-de-vida

https://pandevida.org.ec/

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