• Daniel Metzler

Persönliches Februar 2021

Aktualisiert: Apr 7

Die Umstände:

Die Lage hier in Ecuador hat sich im Dezember weiter zugespitzt. Es kam im Mitarbeiterkreis von PDV vermehrt zu Einbrüchen und Raubüberfällen. Eine Mitarbeiterin wurde ausgeraubt und bei der Beantragung ihres neuen Personalausweises dann sogar wegen eines Missverständnisses vom 23.12 bis 24.12 eingesperrt. Die Polizeiwillkür hat stark zugenommen. Wir persönlich waren bisher nicht betroffen und versuchen nun durch verschiedene Vorsichtsmaßnahmen den Risiken entgegen zu wirken.



Die Schule:

Seit dem 18.12 sind die Kinder zu Hause, da aufgrund einer neuen Verordnung des Staates alle Schulen gezwungen wurden zu schließen. Das hat auch die Schule unserer Kinder betroffen, welche als eine der wenigen als Projektschule unter strängen Vorkehrungen einige Zeit Präsenz Unterricht ermöglicht hat. Ansonsten sind die meisten Schulen in Ecuador seid nun beinahe einem Jahr geschlossen. 44000 Kinder in allein in Quito haben sind seid März 2020 ohne jeglichen Kontakt zur Schule.



Auto fahren

Das Fahren mit dem Auto ist uns unter der Woche nur noch am Dienstag und Donnerstag gestattet, was uns viele Wege erschwert. Zudem müssen wir bis Mitte Februar den Ecuadorianischen Führerschein machen. Sämtliche Prüfungen und Aufgaben werden in Spanisch abgefragt. Wir sind fleißig am lernen und hoffen das alles gut geht. Momentan stockt der Prozess aber, da wir aufgrund fehlender Originalunterlagen als Analphabeten eingestuft wurden und den Führerschein nicht machen dürfen.


PDV hat uns einen Anwalt zur Seite gestellt, da der Nachweis der Schulausbildung laut Auskunft der staatlichen Webseite nicht notwendig ist, aber vor Ort verlangt wird. Es liegt der Verdacht nahe, dass die jeweiligen Personen zusätzlich Geld von uns erwarten, um den Prozess fort zu setzen.





Freunde:

Langsam finden wir auch mehr Anschluss. Die Kinder haben Treffen mit einzelne Schulfreunden vereinbart. Die Zeit mit Gleichaltrigen genießen sie sehr.

Mit Freunden vom Hilfswerk haben wir letztens auch den alten Flughafen besucht, der sich mitten in der Stadt befindet und als Park umfunktioniert wurde. Trotz der strengen Covid Verordnungen und der vielen geschlossenen Stätten, zeigt sich Quito uns sehr fassettenreich.



Besuch aus Höchst/Österreich:

Helmut ist ein alter Bekannter von aus Höchst. Er uns seine Lebensgefährtin Moni haben uns einige dringende Dinge von der Heimat in einem Paket mit gebracht. Er kommt nach Ecuador um beim Hilfswerk von Maria Meusburger mit zu arbeiten. Maria ist seit Jahrzehnten im Einsatz für die Caritas und hat ein besonders großes Herz für die Jugendlichen und alten Menschen hier in Ecuador.

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Wir sind Daniel Metzler, Sylvia Metzler, Jakob Metzler, Olivia Metzler, Hannes Metzler.


Erfahre noch mehr über Senfkorn | Familie Metzler bei Pan de Vida in Ecuador auf


https://www.feg-dornbirn.at/willkommen/unser-team/in-ecuador/

https://www.hilfedieankommt.at/de/projekte/entwicklungshilfe/pan-de-vida

https://pandevida.org.ec/

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