• Sylvia

Persönliches April 2021

Aktualisiert: Juni 1


Über das Team:

Im Pan de Vida Team waren in diesen letzten verregneten Monaten viele Mitarbeiter krank. Drei waren schwerer erkrankt über zwei bis drei Wochen bettlägerig. Einer war positiv auf Corona getestet zwei negativ. (siehe Blogeintrag)


Wie ihr euch vorstellen könnt, gibt es sehr viel Arbeit und die To do Listen sind lang. Auch emotional sind alle sehr gefordert. Das Team von Pan de Vida hatte am Beginn der Pandemie zwei Wochen Ausnahmezustand und die Tore geschlossen. Doch dann hat sich der Leiter Oscar mit dem geschlossenen Team entschieden, die Arbeit mit der Unterstützung der Notleidenden wieder aufzunehmen. Seither ist der Bedarf und Betreuungs- und Arbeitsaufwand für das Team fast wöchentlich gewachsen.


Wir bewundern die Motivation und den Fleiß des Teams und es ist toll mit ihnen zusammen zu agieren. Wir arbeiten sehr gern mit allen zusammen. Deshalb liegen uns auch ihre Sorgen am Herzen. In Teamsitzungen wurde öfter angesprochen, dass das Social-Distancing für viele als Belastung gesehen wird. Den obwohl den Menschen geholfen wird, ist das Abstand halten immer ein ständiger Main Part. „Manchmal fühl ich mich wie ein Roboter“, „Wir wollen Menschen nicht nur abfertigen“ „mir fehlt es mit den Menschen in Beziehung zu treten“ … das alles sind ausgesprochenen Bedenken unserer Arbeitskollegen.


Wir sind sehr stark herausgefordert die Hygiene Sicherheitsmaßnahmen strengsten einzuhalten. Den immer ist die Gefahr, dass die Tätigkeit des Hilfswerk verboten wird, wenn es Regelverstöße gegen die Pandemieregelungen gibt.


Das fleißige Team von Pan de Vida ist ein großes Gebetsanliegen von uns. Wir beten, dass sie weiter in ihrer Berufung gestärkt sein werden. Dass sie Zeiten zum Ausruhen und Kraft tanken finden. Dass sie gesund werden oder gesund bleiben. Dass sie trotz finanzieller Entbehrungen ihre Familien gut versorgen können.


Über uns fünf:


Unseren Kindern geht es im Moment gut! Wir sind froh, weil es oft sehr herausfordernde Phasen gibt. Wir müssen sehr aktiv Kontakte suchen und pflegen, um die Kinder nicht zu sehr zu isolieren.

Sie spielen nun zwei Mal in der Woche Fußball im Park mit andern Kindern.

Obwohl Fußball nicht ihr Favoriten Sport ist, meinen die drei von Herzen Faustballer, habe ich sie dazu alle drei zwangsbeglückt. Besonders unsere Ältester war mir einfach zu niedergeschlagen mit dem ständigen im Haus sitzen und Onlineschooling.



Mir kam das Bild von dem Löwen, den wir im Zoo gesehen hatten. Der war ganz müde und hatte fahle Augen. Einer meiner Söhne hatte mich damals gefragt, warum schaut der Löwe so wahnsinnig traurig aus? Und ich musste ihm erklären, dass ein Wildtier, wenn es eingesperrt ist all seine Muskeln abbaut und ganz gegen seine Natur zu rennen und zu klettern nur mehr herum liegt und unglücklich wird.


Und als ich den ähnlichen Blick an meinem Sohn entdeckte, wusste ich, die Kinder müssen sich einfach draußen bewegen, rennen und klettern und sporteln, bis sie müde sind. Einige Wochen habe ich versucht ihr Trainer zu sein und sie im Park aus zu powern. Sie waren happy, aber ich war als einzige fix und fertig am Abend. Und dann war es cool, als ich sie in eine Gruppe die im Park regelmäßig mit zwei jungen Männern trainiert alle drei integrieren konnte. Das ist toll!


Es bleibt spannend in Ecuador! Un Gran Aventura!

Wir freuen uns, dass ihr mit uns und den Menschen in Ecuador verbunden seid, mit uns mitdenkt, mit fühlt für uns betet und uns unterstütz!

Wir beten auch für euch, unsere Wegbegleiter, die FEG Dornbirn, unsere Freunde und Familie.



Wir sind Daniel Metzler, Sylvia Metzler, Jakob Metzler, Olivia Metzler, Hannes Metzler.


Erfahre noch mehr über Senfkorn | Familie Metzler bei Pan de Vida in Ecuador auf


https://www.feg-dornbirn.at/willkommen/unser-team/in-ecuador/

https://www.hilfedieankommt.at/de/projekte/entwicklungshilfe/pan-de-vida

https://pandevida.org.ec/

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