• Sylvia

2. La gran Aventura (Umsetzung)


Das Projekt für christliche Jugendarbeit steckt mitten in der Startphase. Ich darf Teil des Teams sein. Und bin vor allem voll überwältigt von der Initiative der Freiwilligen Mitarbeiterinnen. Die sind einfach der Hammer. Sie sind treu bei allen Treffen dabei, kommen vorbereitet und bringen sich auch unter der Woche fleißig ein. Es gefällt mir richtig gut, mit diesen Frauen zu arbeiten und motiviert mich weiter an meinen Spanischkenntnissen zu arbeiten.


Hintergrund Informationen zu dem Projekt:

Bei den Weihnachtsaktionen hatten die Eltern die Möglichkeit ihre Kinder einzuschreiben, wenn sie sich für ihre Kinder Jungscharprogramm wünschen. Das Team von Pan de Vida wollte abschätzen, wie groß das Interesse ist. Das Angebot sollte vorerst online stattfinden, aber auch über Telefonkontakte ein regelmäßiger persönlicher Kontakt aufgebaut werden. Und sobald als möglich, ist das Ziel ein Programm mit realen Treffen zu starten. Und sage und schreibe wurden 550 Kinder angemeldet!



Und zur Erinnerung Pan de Vida ist ein kleines Hilfswerk mit einem Team von 10 angestellten Mitarbeitern. Und da stand die Frage im Raum – wie soll das umgesetzt werden. Also für mich war die Frage in Bezug auf diese Anzahl Kinder riesig. Aber ich durfte wieder staunen wie das Team sogleich begann Taten zu setzen. Und nun, nach einer Konzepterarbeitung für die Video-Einheiten, haben wir vergangenen Samstag mit den ersten Videoaufnahmen gestartet. Und die Frauen haben auch schon begonnenen, telefonisch mit den Kindern in Kontakt zu kommen.


Eine riesen Herausforderung mit 550 Kinder in Kontakt zu kommen, Beziehung auf zu bauen.


Eine Frau hat am Samstag berichtet, dass sie eine Mutter am Telefon hatte, und sie fragte, wie es ihrem Sohn geht? Ob er schon die Bücher von "La Gran Aventura" und die Bastelsachen im Gebrauch hat. Die Mutter begann von ihrem großen Leid zu berichten, dass ihr Sohn vor ein paar Tagen gestorben war.

Und Jeff, der Leiter dieses Projekts war sehr betroffen. Er sagte, dieser verstorbene Junge hat aufgezeigt, wie wichtig es ist, dass wir in Kontakt kommen und bleiben. Dass wir Einblick bekommen, wie es den Familien geht, welche Nöte die Kinder haben, dass wir ihnen gezielt Hilfe anbieten können. Auch unsere Möglichkeit zur Vermittlung von medizinischer Hilfe ist ein wichtiges Angebot.


Ich habe hier immer wieder Berichte gehört von Menschen, Familienmitgliedern die sterben. Und was mir bewusst wir ist, dass Menschen in Armut an vielem sterben. Wenn es keine medizinische Hilfe gibt, sterben Menschen in Armut an einem entzündeten Zahn, an einer gebrochenen Hand oder an einer Halsentzündung. Es ist für uns als Europäer schwer nach zu vollziehen. Für mich ist in Ecuador die Armut der Virus, der die Menschen dahinrafft.


Wir sind Daniel Metzler, Sylvia Metzler, Jakob Metzler, Olivia Metzler, Hannes Metzler.


Erfahre noch mehr über Senfkorn | Familie Metzler bei Pan de Vida in Ecuador auf


https://www.feg-dornbirn.at/willkommen/unser-team/in-ecuador/

https://www.hilfedieankommt.at/de/projekte/entwicklungshilfe/pan-de-vida

https://pandevida.org.ec/

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